Für Hochsensible: Steuerst du deine Wahrnehmung, oder steuert deine Wahrnehmung dich?

Warum „klassische“ Meditation für hochsensible Menschen ein weg in die falsche Richtung sein kann und wie du lernen kannst, mit einer einfachen Übung deine hochsensible Wahrnehmung zu steuern.

Wenn du hochsensibel bist kennst du das vielleicht:
Du bist gestresst im Alltag. Arbeit, Beziehung.
Es überfordert dich.
Deswegen suchst du Rückzug und Raum für dich.
In der Meditation findest du diesen Raum.
Du setzt dich auf dein Meditationskissen und schließt die Augen. 
Egal, was im Alltag gerade los ist – in der Meditation kannst du das für eine Weile vergessen.
Du kommst mehr und mehr zur Ruhe, bis irgendwann vielleicht dein Kopf komplett leer ist.
Die Welt ist gut, alles ist friedlich.
„Warum kann es nicht immer so sein?“ fragst du dich.
„Ich will doch einfach nur meine Ruhe haben.“
Viele Hochsensible wünschen sich eine Welt voller Frieden, Harmonie und Liebe. 
In der Abwesenheit von Streit, Konflikten und Problemen fühlen sie sich wohl.
So sieht die Welt leider (noch?) nicht aus.
Deswegen ist es an uns, uns selbst zu helfen.
Doch wie machen wir das?
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Kurzinformation: Was ist Hochsensibilität?
Jeder fünfte Mensch hat eine hochsensible Wahrnehmung.
Vorteile davon sind zum Beispiel eine hohe Empathie, stark ausgeprägte Intuition und hohe Intelligenz.
Wer aber nicht gelernt hat, damit umzugehen leidet häufig unter Symptomen wie Reizüberflutung, keine Wahrnehmung der eigenen Grenzen und dem „Helfer-Syndrom“.
Viele überforderte Hochsensible wissen nicht, dass sie mit einfach erlernbaren Methoden lernen können, ihre Wahrnehmung zum Vorteil zu nutzen. Link # mehr über Hochsensibilität http://www.hochsensibilitaet.net
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Die Ursache des Problems:
Viele hochsensible Menschen sind mit der Wahrnehmung permanent im Außen, bei Anderen.
Oft hilft es nur, sich zurückzuziehen, um sich selbst zu spüren.
Das führt häufig zum Spagat von „ich sehne mich nach Kontakt mit Menschen / was ist mein Platz in der Gesellschaft?“ – „hilfe! es wird mir zu viel!“
Die Lösung dieses Dilemmas ist einfach: 
Du kannst lernen, bei dir zu sein während es um dich herum wuselt.
Egal wie hektisch es ist, ob in der U-Bahn oder auf der Arbeit. Du nimmst es wahr, aber es beeinflusst dich kaum.
Wie du Lernen kannst, deine Wahrnehmung von außen nach innen zu verlagern.  
Ich zeige dir eine Methode, die ganz leicht ist.
Hier ist mein Angebot, wie du das lernen kannst: 
– Nimm dir jetzt 5 Minuten Zeit
– Und ab morgen jeden Tag 3 Minuten.
Dafür bekommst du: 
– eine Übung mit der du lernst, deine Wahrnehmung zu steuern
– eine konkrete 10-Schritte-Anleitung, wie du sie in dein Leben integrierst
Das hat für dich den Vorteil:
– bisher stressige Situationen wie Menschenmassen sind entspannt
– immer weniger Reizüberflutung
– die negativen Gefühle anderer belasten dich nicht mehr so stark
– es fällt dir leichter, das zu sagen, was DU willst
– es fällt dir leichter, Grenzen zu setzen und nein zu sagen.
Jetzt liegt es an dir: 
Bist du bereit, die 5 Minuten jetzt zu investieren?
Wenn nein: dann brauchst du gar nicht weiterlesen, weil es nur verschwendete Zeit ist.
Wenn ja: los gehts!
1. Suche dir ein Musikstück heraus, das dich entspannt. Lade es auf dein Smartphone.
2. Überlege dir ein Umfeld, was dich normalerweise stresst und in dem du Musik hören kannst. Ich nehme als Beispiel einmal: U-Bahn-fahren.
Die Übung funktioniert so:
a) Du setzt deine Kopfhörer auf und machst die Musik an. Was hörst du? Was macht das mit dir?
b) Konzentriere dich auf deinen Atem. Wie nimmst du deinen Atem wahr? Wie fühlt sich dein Körper an?
c) Dann schließe deine Augen oder finde einen Punkt im Raum, auf den du dich konzentrierst. Was siehst du?
d) Als nächstes spüre in dich hinein. Wie fühlt sich das an? Was spürst du?
Die 10 Schritte, um diese Übung in deinen Alltag zu integrieren. 
1. Nimm dir jetzt einen Zettel und Stift.
Ja, jetzt!
Weil wenn du es nicht jetzt machst, wird sich nichts ändern!
Come on, es dauert nur 2 Minuten!
Und es führt dazu, dass dein Leben immer schöner und entspannter wird.
2. Suche dir eine Situation, in der du
a) täglich bist und
b) die dich bisher überfordert hat.
3. Gehe an den Anfang der Situation. Womit beginnt sie? Am Beispiel U-Bahn: 
Du steigst in die U-Bahn ein und setzt dich hin.
Schreibe also auf: „Ich steige in die U-Bahn und setze mich hin.“
4. Jetzt kommt die Magie: Wir verkoppeln die Situation mit der Übung so, dass du sie automatisch machst. 
Das ist ganz einfach: Stelle dir den Anfang der Situation vor.
Und stelle dir dann vor, wie du direkt danach die Übung machst und deine Sinneskanäle vom Außen zum Innen verlagerst.
Also: du setzt dich in der Ubahn hin. 
Du setzt deine Kopfhörer auf und machst die Musik an.
Du konzentrierst dich auf deinen Atem..
Schreibe auf, wie du die Situation wahrnimmst: „Ich setze meine Kopfhörer auf und mache die Musik an. Ich konzentriere mich auf meinen Atem. Meine Wahrnehmung verlagert sich immer mehr zu mir. Ich werde ruhiger und entspannter. Ich schließe die Augen und sehe Dunkelheit. Dabei entspanne ich mich noch mehr.“
5. Wenn du mit dem Scheiben fertig bist, gehe aus der Situation, indem du jetzt (ja, jetzt!) kurz aufstehst und deinen Körper ausschüttelst.
6. Jetzt setze dich wieder hin, und stell dir den Ablauf nochmal vor. Danach stehe wieder auf und schüttel deinen Körper aus.
7. Wiederhole das ganze 5 mal. Dadurch entsteht in deinem Gehirn eine starke Verknüpfung von der Übung und deiner Situation. Das führt dazu, dass du sie das nächste Mal „ganz von alleine“ auch in Wirklichkeit machst anstatt nur in deiner Vorstellung.
8. Lege den Zettel unter deinen Wecker.
9. Lese ihn die nächsten 10 Tage direkt nach dem Aufwachen.
10. Wenn du in der früher stressigen Situation bist, mache die Übung und beobachte, wie entspannt du plötzlich bist.
Der Effekt ist beeindruckend!
Ich konnte es selbst nicht glauben, wie einfach diese Übung ist.
Und wie einfach es ist, sie durch das mentale Üben in dein Leben zu integrieren.
Bis ich sie selbst ausprobiert habe, und zwar mit der Gewohnheit, eher aufzustehen.
Situation: Wecker klingelt eine Stunde früher als sonst. 
Meine automatisierte Reaktion: Ich stehe auf und gehe duschen.
Ergebnis: Ich wachte am nächsten Morgen auf und wunderte mich. 
Warum? Weil ich unter der Dusche stand! Und keine Ahnung habe, wie ich da hingekommen bin.
So habe ich es tatsächlich geschafft, mit fünf Minuten Aufwand mir anzugewöhnen, eine Stunde eher aufzustehen.
Genau so, wie es mit „aufstehen und duschen“ funktioniert, funktioniert es mit jeder Situation. 
Die Trainer von Profi-Sportlern wissen seit Jahren, wie wichtig Mentaltraining ist. Jeder Olympia-Gewinner wendet Methoden an, die dieser Übung ähnlich sind.
Das, worauf du dich konzentrierst, wird stärker.
Wenn du hochsensibel bist stehen die Chancen gut, dass du dein gesamtes bisheriges Leben trainiert hast, deine Umgebung wahrzunehmen. Und darin bist du wahrscheinlich ziemlich gut! Das ist toll!
Und es bringt dir den Vorteil, dass du schon viel mit deiner Wahrnehmung trainiert hast.
Alles was wir jetzt machen, die Fähigkeit die du eh schon kannst minimal anders anzuwenden.
Das führt zu erstaunlichen Ergebnissen!
Wie du es schaffst, deine Wahrnehmung meisterhaft zu steuern
Wenn ich dich fragen würde: Kannst du ein 200-Seitiges Buch schreiben?
Würdest du wahrscheinlich „nein!“ antworten.
Wenn ich dich frage: „Kannst du jeden Tag 3 beliebige Sätze aufschreiben?“
Lautet deine Antwort wahrscheinlich: „Ja, klar!“.
Deswegen integrieren wir die Übung so in dein Leben, dass sie jeden Tag nur 3 Minuten in Anspruch nimmt.
Auch gut:
Du hast die Haupt-Ursache gelöst, warum die meisten Menschen mit guten Gewohnheiten aufhören. 
Was ist der Hauptgrund? Bequemlichkeit und Entspannung.
Warum wirst du die Übung regelmäßig machen:
Weil es dir mehr Entspannung bringt, als sie nicht zu machen!
Und zusätzlich: Weil dein Verstand gelernt hat, dass sie nützlich für dich ist.
Du fühlst dich jedes Mal besser, wenn du sie machst, als wenn du sie nicht machst.
So einfach ist das.
Jetzt kommt das Sahnehäubchen: 
Lass uns eine kleine Challenge machen und alle anderen, die diesen Artikel lesen motivieren!
30 Tage lang die Übung machen.
Lass uns die anderen Leser motivieren!
Weil du die Übung vorbildlich gemacht hast und dein Leben ab heute dadurch immer leichter und schöner wird:
Lasse Andere daran teilhaben!
Dazu schreibe einfach einen Kommentar und antworte auf die beiden Fragen:
1. Was ist deine Übungssituation?
2. Wie verbessert sich dein Leben, wenn du deine Wahrnehmung steuerst?
Ich freue mich darauf, deine Antwort zu lesen! 
Alles Liebe,
Thomas
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